_papapi_'s Instagram Audience Analytics and Demographics

@_papapi_

Germany

Papa, Papi, Kind(er) #loveislove Warum Familie auch anders geht🌈 #pflegefamilie #familieistbunt #familieistwoliebeist ❤️🧡💛💚💙💜🤎🖤🤍
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Germany
25–34

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PROFILE OVERVIEW OF _PAPAPI_

83.9% of _papapi_'s followers are female and 16.1% are male. Average engagement rate on the posts is around 6.00%. The average number of likes per post is 5508 and the average number of comments is 224.

_papapi_ loves posting about Lifestyle, Fashion, Beauty, Nature & Outdoors, Kids & Parenting, Food & Drink, Health & Fitness, Gardening, Film, Music & Books, Art.

Check _papapi_'s audience demography. This analytics report shows _papapi_'s audience demographic percentage for key statistic like number of followers, average engagement rate, topic of interests, top-5 countries, core gender and so forth.

Followers
94,378
Avg Likes
5,508
Avg Comments
224
Posts
1,751
Global Rank
192,398
Country Rank
7,712
Category Rank
3,821

GENDER OF ENGAGERS FOR _PAPAPI_

Female
83.9 %
Male
16.1 %

AUDIENCE INTERESTS OF _PAPAPI_

  • Beauty & Fashion 76.68 %
  • Children & Family 56.75 %
  • Restaurants, Food & Grocery 51.48 %
  • Art & Design 45.82 %
  • Fitness & Yoga 44.36 %
  • Clothes, Shoes, Handbags & Accessories 42.03 %
  • Healthy Lifestyle 37.43 %
  • Travel & Tourism 34.35 %
  • Home & Garden 32.42 %
  • Sports 31.26 %
  • Entertainment 30.68 %
  • Technology & Science 29.52 %

RECENT POSTS

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Alle schimpfen. Also, WIR alle schimpfen ja ohnehin gerne. Tut auch mal gut, zur Abwechslung die Schuld bei den andere zu suchen, finde ich. Alle eingefleischten Perfektionist:Innen werden es mir nachfühlen können. „Die Schulen sind mies vorbereitet“, „Die haben den ganzen Sommer verpennt“, „Die haben doch alle ihre Hausaufgaben nicht gemacht.“ So liest man ja ständig. Ok, unseren hessischen Kultusminister habe ich ja ohnehin gefressen. Was für ein Schwätzer. „Wir hätten ja sonst Entscheidungen fällen müssen. Das wollten wir dann lieber den Eltern überlassen.“ Ja, bloß keine Entscheidung fällen, damit wir bloß keine Verantwortung tragen müssen. A***h. So, jetzt hab ich auch mal geschimpft. Was ich aber eigentlich sagen wollte, war, dass ich heut den zweiten Tag vor dem Rechner sitze. Mit meinem Sohn und seiner Klasse. „Nur“ eine Stunde. Und ich bin fasziniert und überwältigt. Davon, wie sehr sich die Lehrerin bemüht. Davon, dass sie mit so vielen Hürden kämpfen muss. Der eine bekommt sein Mikro nicht an. Der nächste schaltet es nie aus und sprengt damit ständig den Unterricht. Der dritte hüpft ständig irgendwo im Zimmer herum. Dazu kommt noch, dass die Kinder nagelneue Übungshefte haben. Die Lehrerin nicht. Für sie hat es nicht gelangt. Sie muss das Übungsheft nebenher noch auf dem Tablet herumscrollen. Unfassbar. Ich kenne ja den Elternbeirat persönlich und habe Kevin schon gesagt, er soll mal forschen, was da genau los ist. Es ist also für alle Beteiligten nicht einfach. Ich bin ja schon eine Niete am PC. Wer sich mit Zoom und Co. nicht auskennt, hat da echt eine Aufgabe. Aber die Lehrerin eben auch. Und mit welcher Engelsgeduld sie die Kleinen da durch leitet. Und uns Eltern. Und überhaupt bin ich gerade super dankbar, sehen zu dürfen, welch wunderbaren Unterricht mein Sohn genießt. Wie liebevoll und geduldig sie mit den Kindern umgeht. Ich wünschte, ich hätte diese Geduld, wenn ich mich dann den Rest des Tages mit Schluri durch die Berge der Arbeitsblätter kämpfe. Sie ist einfach toll! Also. Habt Geduld. Mit Euren Kindern. Und ihren Lehrern. Und vor allem auch: Mit Euch selbst! Um Mutti zu zitieren: Wir schaffen das. Liebe Grüße, René

4,564 135

Der Tag ist rum. Puh, das war eine Nummer heute. Irgendwie lief nichts recht wie es wollte. Oder eher sollte. René und ich, und wahrscheinlich auch die Kids hatten alle andere Erwartungen an diesen Tag. Dann kommt noch die aktuelle Lage hinzu: wir sitzen schon so lange aufeinander rum. Wie ihr alle da draußen. Natürlich gibt es da täglich Streit zwischen den Kindern und hin und wieder zwischen den Eltern. Völlig verständlich. Der Ausgleich, die Abwechslung fehlt. Und trotzdem haben wir uns gegen Kita entschieden. Obwohl unsere Tochter das sicher gut täte. Nach Renés normaler, aber heftiger Grippe, haben wir zu großen Respekt vor den möglichen Auswirkungen von Corona. Und das ist nur der eine der vielen Aspekte. Überzeugt hat uns auch der mangelnde Schutz der Erzieher:innen. Das heißt nicht, dass wir andere verteilen die anders entscheiden. Ich habe es im letzten Post geschrieben. Jede Familie hat ihre eigene Situation. Wir glauben, dass unsere Kräfte es zulassen. Und wenn am Ende des Tages beide Kinder so innig miteinander kuscheln, ist der meiste Ärger des Tages eh vergessen.

4,758 274

Du entscheidest dich dein Kind, deine Kinder in die Schule und Kita zu schicken, weil du arbeiten gehst, obwohl du lieber zu Hause wärst. Dir ist nicht wohl bei der aktuellen Lage. Ich verstehe dich. Du bist seit März 2020 Zuhause mit Kind und Arbeit. Du kriegst das hin mit oder ohne Unterstützung. Das ist beeindruckend. Ich sehe dich. Du musst nicht arbeiten, dein:e Partner:in verdient das Geld und du kümmerst dich um die Kinder. Aber du kannst nicht mehr. Du bist am Ende deiner Kräfte. Und auch wenn du Sorge um Corona hast, ist deine psychische Kraft am Ende. Du brauchst eine Pause und schickst deine Kinder in die Betreuung. Doch fühlst du dich schlecht. Ich fühle dich. Wir alle haben unterschiedliche Bedürfnisse und andere Belastungsgrenzen. Wer bin ich zu verurteilen, wie du dich in dieser so unglaublich herausfordernden Zeit entschiedest? Wer bist du zu urteilen, ob oder ob nicht ich mein Kind in die Betreuung schicken darf oder nicht? Das sollte eigentlich auch nicht die Frage sein. Wir alle sollten uns ganz andere Fragen stellen. Nämlich wie können wir uns gegenseitig helfen und unterstützen? Statt zu urteilen oder ins Gewissen zu reden, sollten wir Verständnis zeigen und Mut zusprechen. Es ist verdammt mutig sein Kind in die Kita oder Schule zu schicken, weil es die eigene psychische Lage nicht mehr schafft. Genauso viel Mut braucht es zu sagen, dass ich es aber der aktuellen Lage wegen schaffen möchte. Dann sage ich eben Jobs ab oder biete meinem Chef Paroli, weil ich nicht alles schaffe. Egal wie wir Eltern uns momentan entscheiden: es ist verdammt mutig. Ihr seid mutig. Hört auf euren Bauch und entscheidet so wie es für euch und eure Kinder am besten ist.

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| Pflegefamilie In einer Pflegefamilie fehlt immer eine Mutter. Auch ein Vater. Doch die spielen leider sehr selten eine Rolle. Egal wie gut die Bindung zu den Pflegeeltern ist. Egal wie unregelmäßig die leibliche Familie da ist. Egal wie die Vergangenheit war. Jemand fehlt. Leibliche Eltern sind nun mal der Grund, warum Kinder auf der Welt sind. Diese Bindung verschwindet nie ganz. Es kann eine weitere, wundervolle Bildung hinzu kommen. Zu den Pflegeeltern, den neuen Eltern. Fehlen wird dennoch immer jemand. Das macht es manchmal echt schwer. Doch das gehört zu uns. Eine Lücke bleibt. Immer. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Ich möchte das einmal wieder ganz klar hier stehen haben, da ich weiß, dass auch abgebende Mütter mitlesen. Abgebende Mütter, sind Frauen die ihr Kind, freiwillig, durch Überzeugung, manchmal auch unfreiwillig abgegeben haben. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Mütter, die, da halte ich an meinem Glauben fest, das beste für ihr Kind wollen. Es aber einfach nicht schafften. Nicht konnten. Das ist für alle hart. Am meisten für die leiblichen Mütter. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Für diese Frauen, diese Mütter ist es schwer und schmerzlich immer wieder zu sehen, wie ihre Kinder bei anderen, neuen Eltern und ihnen völlig fremden Menschen, Wurzeln schlagen. Egal was war. Diese Frauen sind Menschen mit Emotionen. Wir alle machen Fehler. Wir alle haben unsere Geschichte. Wir Pflegeeltern kenne nur einen kleinen Teil ihrer Geschichte. Wer sind wir also die Mütter unsrer Kinder zu verurteilen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Ich nehme die Mütter also an, als erweiterten aber auch fremden Teil unsrer Familie. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Auch wenn sie nicht immer aktiv an unserem Leben teil haben, möchte ich, dass sie wissen, wir sind ihnen ewig dankbar. Für das Leben das sie geschenkt haben. Wir sind eine Pflegefamilie. Ohne die Vergangenheit, ohne die Geschichte der Herkunftsfamilie, hätten wir heute nicht unsere Kinder. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Manchmal kann das überfordern. Und irgendwie ist es auch paradox. Es lässt sich vor allem nicht ändern. Diese Wahrheit, diese Realität gehört zu unserer Familie. Das ist Pflegefamilie. Das ist unsere Familie. 📷@glueckueberzweifel.coaching

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Vorsatz fürs neue Jahr : mehr Kussbilder und Liebe posten ❤️ #neujahrsvorsätze #mustletoe #loveislove #kuss

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Der Tag heute fing ziemlich schlecht an. Ich habe mit Strafen gedroht, weil ich nach dem 19. Geschwisterstreit nicht weiter wusste. Ich war ungerecht, habe mich über mich und mein nicht vorhandenens Energielevel geärgert und meinen Ärger über mich dann auch noch an meinen Kindern ausgelassen. Ich war ungeduldig und laut. René kam vor lauter Verzweiflung aus dem Bett und bat mich runter zu fahren. Ich atmete tief ein, etwas an dem ich schon lange arbeite, gab keine Wiederworte und atmete erneut. Dann habe ich mich bei René für seine Rückmeldung bedankt, bin zu meinen Kindern, habe mich entschuldigt und es anders gemacht. Ich habe mir Zeit für meine Kinder genommen, habe ihnen vorgelesen und dafür gesorgt, dass mein Mann sich weiter erholen kann. Ich habe ihnen einen Buch vorgelesen, sie gebadet und sie gelassen. Und zum ersten Mal gab es kein Streit, wenn ich die Kinder bade. Ich habe ihnen Abendessen bereitet, sie noch spielen lassen und dann in Ruhe die Küche aufgeräumt. Ganz in Ruhe habe ich sie dann ins Bett gebracht, wo sie jetzt selig schlafen. Es war kein schlechter Tag. Früher hätte sich der Tag doof angefühlt, weil ich mich primär auf das schlechte konzentrierte. Das scheint so ein Ding der menschlichen Psyche zu sein. Muss es aber nicht. Denn wir können uns antrainieren auf das Positive zu schauen. Egal wie viel schlechtes passiert, es wird auch immer etwas Gutes geschehen. Gerade die kleinen Dinge im Alltag. Und davon gab es heute mindestens genauso viele wie schlechte. Also denke ich an die guten Momente und stärke damit mein positives Gefühl zum Tag. Für morgen nehme ich mir wieder vor einiges besser zu machen. Und übermorgen wieder. Denn es geht nicht darum morgen oder übermorgen der perfekte Elternteil zu sein. Es geht darum da zu sein, an sich zu arbeiten, wenn etwas nicht so läuft wie es sollte. Und es geht darum sich selbst zu verzeihen und nicht ständig nur das Schlechte zu sehen. Wir Eltern machen jeden Tag ganz viel gut. Lasst uns das mehr sehen.

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„Ich will so bleiben, wie ich bin – Du darfst.“ Jede Frau aus meiner Generation hat jetzt gleich die passende Melodie im Ohr. Und bei Lidi und Aldl gibt es wieder reihenweise Fitnessgeräte, Sportschuhe, Gymnastikmatten und Turnhöschen. Und so glücklich wie die Models im Prospekt aussehen, da kann das doch nicht so schwer sein mit dem Sport. Schwer ist nur eines. Ich. Und warum? Klar, weil Weihnachten war. Aber da fängt der Schwindel schon an. Denn wer war denn im November zufrieden mit seinem Gewicht oder seiner Figur? Oder im Oktober? Plätzchen und Lebkuchen mögen uns noch zwei extra Kilo beschert haben. Aber die anderen acht Kilo zuviel hatten wir schon vorher. Also. Wird jetzt alles anders? So, wie jedes Jahr übrigens? Und für wen wollen wir denn fit und schlank werden? „Ich mach das nur für mich.“ Möööööp. Schon die nächste Lüge. Da ist die schlanke Sekretärin auf der Weihnachtsfeier Deines Mannes, oder Deine kleine Schwester mit der Wespentaille, die noch keinen 4,5 Kilo-Braten durch ein Nadelöhr pressen musste oder auch einfach nur die Nachbarin, die jeden Morgen joggen geht und Dir zuwinkt, während Du auf dem Weg zum Briefkasten über Deine Tränensäcke stolperst. Und dann ist die auch noch schlank UND sympathisch. Die blöde Schnepfe. Das Leben ist hart und die Waage unerbittlich. Und auch ich muss Euch enttäuschen. Ich werde Euch nämlich jetzt nicht den ultimativen Tipp zur neuen Figur geben. Ich möchte Euch aber eines sagen: Ich finde Euch schön. Ausnahmslos. Weil Ihr IHR seid. Und weil jeder sein darf, wie er ist. Klingt platt? Dann lasst es mal sacken. Ich lese so oft Eure lieben Worte. Und schaue auch gerne mal auf Eure Profile und Fotos. Ich finde Euch schön. Von Innen und von Außen. Jede(n) für sich. Kauft keinen Fitness-Scheiß und unterschreibt keinen Studiovertrag. Sind ja eh gerade zu. Lasst das Jahr mal in Ruhe beginnen. Und wenn Ihr im März die Zeit der guten Vorsätze vergangen ist und ihr wirklich noch immer unzufrieden seid, dann sprechen wir nochmal drüber. Versprochen. Ganz im Ernst. Und bis dahin sag ich es jeder/m einzelnen von Euch. DU darfst so bleiben wie DU bist!

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Und wie war euer Weihnachten? "Ach super. Die Kinderaugen haben gestrahlt, es gab viele Geschenke, das Essen war ausgezeichnet und überhaupt war es so schön." Das freut mich. Sehr. Unseres war auch schön. Und unglaublich anstrengend. Gerade bei kleineren Kindern sind die Erwartungen oft so groß, dass diesen die Wirklichkeit nicht gerecht werden kann. Es gab immer wieder Streit zwischen den Kindern und nicht immer haben wir Eltern es geschafft, bilderbuchgerecht und ruhig zu schlichten. Der Nachtisch kam fertig aus der Tiefkühltruhe und wurde nicht so schön auf dem Teller serviert, wie ich es mir vorher vorgestellt hatte, der Knödelteig stand zu lange im warmen und wollte nicht recht zu Kugeln geformt werden. All das ist ok. Trotzdem war unser Weihnachten schön. So wie unser Leben nicht weniger schön ist, nur weil wir mal streiten. Und ich finde es total verständlich, dass hier auf Instagram oft nur die schönen Momente geteilt werden. Gerade von und an Weihnachten. Aber ich glaube eben auch, dass viele Menschen vor allem die mit Kindern, Weihnachten nicht nur schön und reibungslos erleben. Das macht das erlebte Weihnachten nicht weniger wertvoll. Im Gegenteil. Reibereien, die überwunden werden, sind ein Zeichen von Zusammenhalt. Und das ist für mich der eigentliche Geist der Weihnacht.

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2020. Das Jahr, das gewiss in die Geschichte eingeht. Und für uns alles verändert hat. Wir haben gelernt was Familie wirklich bedeutet, denn plötzlich zählte vor allem der Zusammenhalt in unserer Familie. Das haben wir bei jedem Anruf, der einen weiteren Corona Einkauf mit sich brachte, gemerkt. Manchmal hat es überhaupt nicht in den Tag gepasst. Denn obwohl wir ja Corona sei dank mehr Zeit hatten, reichte diese hinten und vorne nicht. Doch nach jedem abgelieferten Einkauf wussten wir, dass ist Familie. Darauf kommt es im Leben an. Wir haben die Bremse bekommen, die wir uns so oft wünschten. Entschleunigt war unser Leben dennoch nicht. Was dachten wir im März, als der erste Lockdown kam, was wir alles schaffen würden. Unser Keller würde sicher ein perfektes Ordnungssystem haben. Und der Garten. Der Garten würde blühen und uns ganz viel Gemüse und Obst bescheren, das wir natürlich auch wunderbar verarbeiten würden. Wir würden lesen und auf uns achten, atmen und all das erledigen was wir schon immer wollten. Und dann erlebten wir den Lockdown. Und die Kita war zu. Und die Schule war zu. Und wir haben nichts geschafft. Also nichts von all dem was wir uns vorgenommen hatten, was wir doch immer machen wollten. Aber vielleicht hat uns auch das Corona, 2020 gezeigt, dass wir unser Leben nicht an den Erfolgen messen sollten, die wir mit bloßem Auge sehen können. Denn Erfolg bedeutet doch nur, dass etwas erfolgt ist. Und erfolgt nicht jeden Tag ganz viel? Ist nicht unser Leben schon Erfolg genug? Gerade nach diesem Jahr, in dem mehr Menschen als sonst Geliebte ziehen lassen mussten, sollte es einmal weniger um To-Do-Listen und geleisteten Workload gehen, sondern ums Leben. Und so bin ich dieses Weihnachten doppelt dankbar, dass wir uns haben. „…denn sind wir zusammen, ist die schönste Zeit im Jahr“ So singen sie in "Olaf traut auf" und sie haben Recht. Frohe Weihnachten.

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Ja, unsere Kinder dürfen vor dem Essen naschen. Eine Gurke oder eine Scheibe Käse. Oder auch eine Erdbeere. Das war nicht immer so. Ich dachte noch vor ein paar Jahren, dass unsere Kinder bitte bis zum Essen warten sollen. Dann hatten wir ein Seminar im Jugendamt. Es ging um ein Pflegekind, welches nie ausreichend ernährt wurde. Es hatte einfach immer Hunger erlitten. In der neuen Pflegefamilie wollte es immer Essen haben. Zu jeder Zeit und auch sehr unwillkürlich. Die Pflegeeltern fragten beim Jugendamt um Rat und bekamen die Antwort, dass dieses Kind immer Essen bekommen solle. Denn es habe vorher Qualen erlitten. Nicht Essen bekommen, wenn jemand wirklich hungrig ist, ist furchtbar. Es könne auch sein, dass diese Suche nach Sicherheit nie ganz verschwindet. Manche erwachsene Pflegekinder, können nie einschätzen wieviel Essen die richtige Menge ist. Weder beim Einkaufen noch beim Essen. Und auch wenn das bei unseren Kindern nicht so war, wurde mir bewusst wie viel Wahrheit hinter dem Sprichwort 'Liebe geht durch den Magen' steckt. Kinder sind in so vielen lebensnotwendigen Bedürfnissen auf uns angewiesen, ohne dass uns das Ausmaß dieser Abhängigkeit wirklich bewusst ist. Denn ein nicht erfüllen dieses Bedürfnisses, egal aus welchem Grund, gibt dem Kind das Gefühl in diesem Moment nicht wichtig zu sein. Wir schrecklich muss es sein, wenn Hunger, atmen, Durst oder Schlaf nicht wichtig sind? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber wie gerne ich manchmal meinem Bedürfnis nach Ruhe einfach nachgehen würde. Nur bin ich der Erwachsene und habe mich bewusst für Kinder entschieden. Kinder hatten diese Wahl nicht. Sie sind auf ihre ihnen zugewiesenen Eltern angewiesen. Selbst wenn sie mal weniger Hunger haben, oder plötzlich satt sind noch bevor es Essen gibt, ist das auch nicht schlimm. Gemeinsame Mahlzeiten, die ich sehr schön und wichtig finde, haben wir trotzdem. Und: es gibt weitaus schlimmeres als gemeinsame Mahlzeiten... Also dürfen unsere Kinder vor dem Essen naschen. 📷 @cindyu.kayfotografie

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Gott, was sind wir dieses Jahr gut. In weiser Voraussicht ob des möglichen Shutdowns haben wir unsere Besorgungen vor vier Wochen erledigt. Auch die Kleinigkeiten für Nachbarn, ArzthelferInnen und bei wem man sich sonst so bedanken möchte, alles haben wir zeitig besorgt und auch verteilt. Ein Päckchen für die lieben Freunde in Amerika hat schon im November deutschen Boden verlassen. Ich möchte mir vor Begeisterung selbst auf die Schulter klopfen. Nur schützt all das nicht vor der Aufregung der lieben Kleinen. Ein Ruhepuls von 380 ist bei Kleinkindern sicher ungefährlich, denke ich mir und lass meine Tochter die zwölfte Runde im Kreis rennen, in der Hoffnung, dass es keine blutende Wunde geben wird, wenn sie dann taumelnd gegen einen Schubladengriff läuft und sie mir auch nicht die Bude vollkot**. Derweil scheint mein Sohn aufgrund intensiver Schallwellen in Weihnachtsliedform erste Mutationen zu erleiden und schiebt wie der unglaubliche Hulk unser Ecksofa quer durchs Wohnzimmer, weil er ein Spielzeug darunter vermutet. Das Sofa schieben Kevin und ich sonst zu zweit. Hatte ich erwähnt, dass zu unserer „Wir-sind-dieses-Jahr-ja-so-gut-vorbereitet“-Kampagne auch das zeitige Aufstellen des Baumes gehört? Der wird dann mit dem Sofa beinahe durch die Wand in den Vorgarten geschoben. Ein Hechtsprung, um den mich Manuel Neuer beneiden würde rettet den Traum in Rot und Gold. Naja, von den Kugeln und dem pummeligen Engel abgesehen, die Annika schon vorher abmontiert hat. „Ich will nur schauen, Papa.“ Meine Großmutter hat sich immer rührend um meine Schwester und mich gekümmert, als wir klein waren. Sie hat sich auch jeden Abend ein oder fünf Klosterfrau Melissengeist gegönnt. Heute weiß ich warum. A propos fünf. Fünf Tage sind es noch bis Heiligabend. Fünf Tage, die eine tägliche Steigerung der Vorfreude erleben und mich wahrscheinlich meine letzten Haare kosten. Nächstes Jahr werde ich noch besser vorbereitet sein. Ich werde ein Weihnachts-Au-Pair engagieren. Oder ein Ferienkamp für die Kids buchen. Oder eine Kur für mich. Ich bin mir ganz sicher. Vorbereitung ist alles.

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